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Osteopathie Bewegungsapparat

Anwendungsgebiete:

  • Probleme der gesamten Muskulatur
  • Verschobene, blockierte Wirbel und Gelenke
  • Fascienverklebungen
  • Eingeschränkte Sehnen- und Bandfunktionen

Funktionsweise:
Die Osteopathie ist die wahrscheinlich physiologischste Art der Gewebekorrektur, da ihre Handgriffe extrem fein und gewebeschonend durchgeführt werden. Es gibt immer eine gegenseitige Abhängigkeit von Struktur und Funktion, was bereits Pascal Evrard als einer der Pioniere der strukturellen Pferdeosteopathie sehr genau beschrieben hat. Ganz kurz gefaßt: ist die Struktur verklebt oder in Disorder, ist die Funktion immer eingeschränkt und begünstigt Strukturschäden. Dies erklärt, weshalb die Osteopathie eher präventiven Charakter haben sollte, also eingreifen kann bevor ein größerer Strukturschaden – z.B. an der Sehne oder im Nervengeflecht - entsteht.

Durch die entsprechenden Techniken wird das Muskel- und Nervengewebe entreizt, die Durchblutung ebenso wie der Liquorfluß erhöht, verschobene Wirbel und Gelenke neu justiert, die Gleitfähigkeit der Fascien wiederhergestellt und die volle Funktionsfähigkeit von Sehnen und Bändern - sofern alles ohne Strukturschäden ist - wiederhergestellt. Der Körper erhält also durch den osteopathischen Eingriff einen dreidimensionalen Neuorganisierungsauftrag, welcher immer den Gegebenheiten des Pferdes entspricht. Daher ist es ratsam, den Pferden nach einer derartigen Behandlung einige Tage Schonprogramm zu gönnen.

Erfahrungsgemäß sind mit 2-3 Behandlungen im Abstand von jeweils 2-5 Wochen gute Erfolge zu erzielen, die in der Regel auch dauerhaft erhalten bleiben. Bei bereits chronifizierten Beschwerden ist mit entsprechend kürzeren Behandlungsintervallen zu rechnen. Im Rahmen der Behandlung älterer Pferde (Geriatrie) hat sich für mich ein an die Konstitution des jeweiligen Pferdes angepasstes Behandlungsintervall von 3-4x pro Jahr bewährt.